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Europawahl 26. Mai 2019

 

Latscho dives, Te awes Bachtalo,

 

die Europawahlen stehen am 26. Mai 2019 bevor.

Diesmal genügt es nicht, nur auf eine bessere Zukunft zu hoffen.

Diesmal bitten wir daher nicht nur, wählen zu gehen, sondern auch, andere zur Wahl zu motivieren.

 

Der Vorstandsvorsitzende der Rom & Cinti e.V. hat an die Kandidaten des Europäischen Parlament folgenden Fragen gestellt:

Weshalb sollen die in Deutschland  lebende Sinti und Roma Ihnen, als Kandidat, der XXX, ihre Stimme geben?

Wie würden Sie die Ratifizierung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen, sowie alle weiteren Übereinkünfte und Empfehlungen des COE und der EU zur Verbesserung der Lebenssituation der Sinti und Roma in Europa umsetzen wollen?

Wie gedenken Sie, den noch immer vorherrschenden Antiziganismus  zu bekämpfen?

Wie würden Sie die Aufklärung über die Geschichte und den NS-Holocaust an den Roma und Sinti in den Schulplänen voranbringen wollen?

Wie wollen Sie die EU-Strategie 20/20 für in Deutschland lebende Sinti und Roma umsetzen?

Welchen Druck können Sie als Spitzenkandidat ausüben, um die Fluchtursachen und die Verfolgung der Roma in deren Herkunftsländern zu thematisieren?

 

Wie beabsichtigt ihre Partei, dass in Deutschland lebende Sinti und Roma ebenso denen in Deutschland lebenden Juden, auf Grundlage der gemeinsamen NS-Verfolgungsgeschichte, gleichgestellt werden?

Wie beabsichtigt Ihre Partei ähnliche Verantwortung, für Roma und Sinti, sicher zu stellen, wie in dem gegebenen Versprechen der Bundesrepublik gegenüber dem jüdischen Staat Israel?

Wie könnten Sie zur Verbesserung der Lebenssituation der Sinti und Roma In Deutschland beitragen?

Wir möchten, dass Sinti und Roma aus der Situation der unsichtbaren Minderheit herauskommen.

Sinti und Roma – Europas größte Minderheit – erleben in ganz  Europa Vorurteile, Ausgrenzung und Benachteiligung, wir wollen das zusammen mit euch ändern!

Gern unterstützen wir euch, wenn Ihr Fragen zur Wahl und zum Wahlvorgang habt.

Der Vorstandsvorsitzende, Herr Rudko Kawczynski, lädt euch herzlich ein, am Samstag den 27.04.2019 um 15 Uhr, zu einer Infoveranstaltung, Wahl des Europäischen Parlaments, wo er mit  euch eure Fragen zur Europawahl erläutern möchte.

 

 

Gilt das Bleiberecht  zur Romaregelung  noch?

 

Am 08.01.2019 traf sich unser Vorstandsvorsitzender Rudko Kawczynski mit dem  Staatsrat für Inneres und Sport,Herrn Bernd Krösser und Herrn Klußmann,  Grundsatzabteilung für Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrechts zu einem  Gespräch.

 

1. Am 08.01.2019 hattest du  einen Gesprächstermin bei dem Staatsrat für Inneres  Herrn Bernd Krösser, was war der Grund für dieses Gespräch?

 

Mittlerweile haben die sogenannten Bleiberechtsroma Probleme mit Ihrer Aufenthaltserlaubnis, die sie damals im Zuge der Bleiberechtsregelung erhalten haben.

 

Genauer gesagt, der Kern dieses Problems ist, dass die betroffenen keinen Pass haben, der sie als Bürger des ehemaligen Jugoslawiens ausweist.

 

Diesen Staat, weiß ja jeder, gibt es nicht mehr. Dieser Staat hat sich ja in verschiedene Nachfolgestaaten aufgespalten, mit denen die Roma aber nichts zu tun haben. Dieser Zustand bereitet momentan Probleme bei der Ausländerbehörde, d.h.  die Ausländerbehörde verlängert die Aufenthaltserlaubnis der betroffenen Personen nicht, solange kein Pass vorhanden ist.

 

 

2. Verstehe ich dass richtig, die betroffenen Roma, kämpfen um ihr bereits zustehendes Bleiberecht?

 

Das Bleiberecht steht nicht in Frage.

 

Es geht darum die nicht vorhandene Identität der betroffenen Roma zu klären, um aus dem augenblicklichen Sog der Ausländerbehörde zu gelangen, die sich verstärkt momentan mit der Problematik auseinander setzt, dass einige Flüchtlinge ihre  Identität  bewusst verschleiern.

 

Die   Ausländerbehörden unterstellt den Roma diese Taktik ebenfalls  anzuwenden, um nicht abgeschoben zu werden. Was natürlich absoluter Unsinn ist, diese Menschen leben seit 30-40 Jahren im Bleiberecht hier in  Hamburg und haben keinen Grund ihre Identität zu verschleiern. Der Grund der Passlosigkeit ist ganz einfach:

Sie bekommen keine Pässe aus den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens, aus den verschiedensten Gründen.

 

3. Versucht die Ausländerbehörde bewusst die Romaregelung auszuhebeln?

 

Das glaube ich nicht, wir stoßen da eher auf Unwissenheit seitens der Mitarbeiter der Ausländerbehörde. Was sehr gefährlich ist,  wenn einer    der betroffenen keine Aufenthaltserlaubnis bekommt, sondern nur eine sogenannten Fiktionsbescheinigung, droht der Verlust der gesamten Existenz, wie Wohnraum und Arbeitsplatz.

 

 

4. Was rätst du den betroffenen Familien oder Personen?

 

Wir sind mit dem Staatsrat und dem  Mitarbeiter der Grundsatzangelegenheiten für  Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrechts so verblieben, dass sich die betroffenen Menschen, direkt an die RCU Beratungsstelle wenden können, um sie einerseits zu unterstützen die benötigten Pässe zu  besorgen und andererseits zu versuchen mit der Ausländerbehörde einen Ausweg für die betroffenen zu finden.

 

Wir lassen die betroffen Menschen nicht allein.

 

 

Die Beratungsstelle steht allen Betroffen, für Rückfragen und zur Terminvereinbarung, unter folgenden Kontakt zur Verfügung. Für Kontakt hier klicken.

 

 

* Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport Herr Bernd Krösser, https://www.hamburg.de/innenbehoerde/staatsrat-inneres// 11.02.2019

 

 

13.02.2019

In den Tod geschickt

 

Am 11.März 1943 erfolgte die erste Deportation von Roma und Sinti aus Hamburg in das Vernichtungslager Auschwitz Birkenau. Über 300 Menschen,

Sinti und Roma, unter ihnen viele Frauen und Kinder, wurden verhaftet und in einem mehrtätigen Transport direkt in das Vernichtungslager Auschwitz Birkenau deportiert.

 

Mit einer Gedenkveranstaltung haben Vertreter der Sinti und Roma aus Hamburg und Schleswig-Holstein, sowie die Kirchliche Gedenkstättenarbeit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, am Montag, den 11.03.2019, an diesen schrecklichen Tag erinnert.

 

Vertreter der Evangelischen der Nordkirche, der Behörde für  Arbeit, Soziales, Familie und Integration, der Gedenkstätte Neuengamme, Funk, Fernsehen und viele Hamburger Bürger folgten der Einladung.

Herr Matthäus Weiss, Landesvorsitzender des Verband Deutscher Sinti und Roma e.V. – Landesverband Schleswig-Holstein begrüßte als erstes alle anwesenden Roma und Sinti auf Romanes, warnte mit eindringlichen Worten vor den Aufstieg vor rechten Parteien in Deutschland und  übergab anschließend das Wort an Herrn Arnold Weiss, Vorstand des Landesvereines Hamburg,  welcher den immer noch vorherrschenden Antziganismus in Deutschland ansprach, für die Rom und Cinti Union e.V. sprach der 2. Vorsitzende Tino Knudsen. Er erinnerte daran, dass „die Erinnerung an diesem  Verbrechen niemals in Vergessenheit geraten darf!“

 

Hanno Billerbeck, Pastor der Kirchlichen Gedenkstättenarbeit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, sprach über den Auschwitz Erlass, vom 16. Dezember 1942 durch Heinrich Himmler, welcher die Deportation der innerhalb des Deutschen Reichs lebenden Sinti und Roma anordnete. Über die Gleichgültigkeit der Hamburger Bevölkerung, die teilnahmslos der Deportation zu sahen sowie über den Schmerz der Angehörigen der deportierten Roma und Sinti, für deren Leid sich jahrzehntelang keiner interessiert hat.

 

Am späten Nachmittag luden die Veranstalter ins Ökumenische Forum Hafen City, zu einem Gespräch über die Auswirkung des nationalsozialistischen Völkermordes auf die Nachkriegsgenerationen der Roma und Sinti in Hamburg.

 

21.03.2019

Neues bezüglich des Wiedergutmachungsdispositionsfonds des Bundes:

 

Neuigkeiten zum  Wiedergutmachungsdispositionsfonds des Bundes:

 

Im Rahmen der Einzelfallprüfung kann in besonders schweren Fällen der Haft in einem Konzentrationslager oder Ghetto mit einer Dauer unter 3 Monaten eine laufende Beihilfe gewährt werden.

Die Mindestverfolgungszeit bei Leben im Versteck bzw. Leben in der Illegalität ist von bisher 6 auf 4 Monate verkürzt worden.

 

Im Rahmen der Einzelfallprüfung kann in besonders schweren Fällen der Haft in einem Konzentrationslager oder Ghetto mit einer Dauer unter 3 Monaten eine laufende Beihilfe gewährt werden.

 

Die Höhe der laufenden Beihilfen wird derzeit von 320 Euro auf 352 Euro angehoben.

Verfolgte, die in einem Lager oder Ghetto inhaftiert waren und sich zur Zeit der Verfolgung im Mutterleib befanden, aber noch nicht geboren waren, können – sofern sie in Auswirkung der gegen ihre Mutter gerichteten Verfolgungsmaßnahmen Schäden davongetragen haben – für eine laufende Beihilfe berechtigt sein.

Verfolgte Sinti und Roma, die keine deutsche Staatsangehörigkeit haben, können – sofern sie bisher keinerlei Wiedergutmachungsleistungen aus deutscher Quelle (z.B. Globalverträge, Stiftungen, Hirschinitiative) erhalten haben und sie die Antragsvoraussetzungen der Richtlinien für nichtjüdische Verfolgte gemäß § 4 der Richtlinien erfüllen, eine Einmalbeihilfe in Höhe von 2.556 Euro erhalten.*

 

** Quelle: http://zentralrat.sintiundroma.de/neuerungen-in-der-entschaedigung Stand: 31.01.2019

 

Unsere Beratungsstelle ist euch gern bei der  Antragstellung behilflich.

 

01.02.2019

„Eine Stadt und ihr KZ“

Gestern lud Frau Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Eröffnung der Ausstellung „Eine Stadt und ihr KZ“ Häftlinge des KZ Neuengamme im Hamburger Kriegsalltag 1943-1945, in das Hamburger Rathaus.

 

Nach der Begrüßung durch die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, erfolgte die Ansprache durch die Zeitzeugin und Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz und Neuengamme, Edith Kraus.

Edith Kraus berichtete in bewegenden Worten über ihre Haft in  den verschiedenen Außenlager des KZ Neuengamme und wie sie ihren Namen verlor und zu einer Nummer wurde.

 

Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Einsatz von Häftlingen des KZ Neuengamme, die die Stadt von Trümmern und Toten befreien mussten, sowie den verschiedenen Akteuren die den Einsatz in die Wege leiteten.

 

Die Ausstellung „Eine Stadt und ihr KZ:“ ist bis zum 10. Februar 2019 im Hamburger Rathaus zu sehen.

 

20.01.2019

08.01.2019

Frohes Neujahr, Latscho Newo Bersch, bachtalo newo bersch !!

 

Wir möchten euch mitteilen, dass am 14.12 2018 die bundeseinheitliche Regelung der Bund-Länder-Vereinbarung, betreffend den Erhalt der Gräber der unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgten Sinti und Roma" in Kraft trat.

 

Nach langen Verhandlungen des Zentralrates mit Bund, Ländern und Kommunen ist  dieser Tag  für alle Roma und Sinti ein bedeutender Tag. Mit dieser Vereinbarung werden alle Grabstätten unserer NS-Überlebenden dauerhaft erhalten und bleiben für  nachfolgende Generationen bestehen.

 

Die Grabstätte sind zugleich geschützte Gedenkorte, die durch ihre besonderen Inschriften oft auf das Leid und Schicksal unserer Menschen hinweisen.

 

Die Kosten für den Erhalt der Gräber werden von Bund und den Ländern je zur Hälfte

getragen. Die administrative Umsetzung gewährleistet der Bund durch das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen.

Antragstellern steht bei Fragen eine Service- Telefonhotline zur Verfügung, die unter der Nummer +49 30 187030-1550 zu erreichen ist.

 

Außerdem kann die Arbeitsgruppe auch per E-Mail poststelle.blv@badv.bund.de angeschrieben werden.

Die Formulare für die Beantragung der Erstattung der verauslagten bzw. der entgangenen Gebühren und Aufwendungen sind auf dieser Seite in der Servicebox unter der Überschrift ‚Formulare‘ hinterlegt. Die Anträge sind an das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen in 11055 Berlin zu schicken.

 

Für Kontakt zum Gräbererhalt und mehr Infos, bitte hier klicken!  (abgerufen am 07.01.2019)

 

Die Beratungsstelle der Rom und Cinti Union steht euch selbstverständlich bei der Antragstellung, unterstützend zur Seite.

 

Bei weiteren Fragen stehen wir euch jederzeit zur Verfügung.

Bundesministerin Dr. Giffey mit der Delegation des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma im Bundesrat, Berlin 14.12.2018 © Zensen / Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

Kuratorin Alyn Beßmann, Zeitzeugin Edith Kraus und Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit

RCU trauert um Kultursenatorin  Barbara Kisseler

 

 

(Hamburg) Am Freitag den 07.10.2016 ist die Hamburger Kultursenatorin Barbara Kisseler aufgrund einer schweren Krankheit gestorben.

 

Die Rom und Cinti Union e.V. möchte hiermit einen letzten Dank aussprechen für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit. Speziell möchten wir danken für ihren Einsatz bei der Gedenkstätte Lohseplatz, bei deren Realisierung Frau Kisseler grundlegend beteiligt war.

In Gedenken an Barbara Kisseler

* 08.09.1949

† 07.10.2016

10.10.2016

Die Rom und Cinti Union e.V. trauert um die

Opfer des Anschlages in München

26.09.2016

Forum Flüchtlingshilfe 2016

 

Am 23.09.2016 fand in Hamburg das Forum Flüchtlingshilfe statt bei dem auch die Rom und Cinti Union e.V. vertreten war.

 

Das Forum Flüchtlingshilfe ist eine Begegnungs- und Kommunikationsplattform für alle, die geflüchteten Menschen in Hamburg eine Perspektive geben: Ehrenamtlich Engagierte, Initiativen, Projekte, Institutionen, Verwaltung und Politik. Das Forum diente der Vernetzung des Engagements in Hamburg und der gemeinsamen Weiterentwicklung begonnener Aktivitäten. Die kostenlose Veranstaltung war offen für alle.

Stark besucht, starke Botschaft

Forum Flüchtlingshilfe 2016

23.09.2016

Zeit aktiv zu werden:

Die neue Terminseite der RCU

 

Ab sofort finden Sie Termine der Rom und Cinti Union e.V. in der Navigationsleiste unter "Termine". Hier finden Sie einen Google Kalender auf dem Sie kommende Termine einsehen und diese ihrem Google Kalender hinzufügen können.

 

Regelmäßiges vorbeischauen lohnt sich also!

 

Ihr rcu-info.de Team.

Noch nichts vor? Folgen Sie unseren

Terminen um am Geschehen teil zu haben!

05.09.2016

RCU trauert um Altbürgermeister  Henning Voscherau

 

 

(Hamburg) Hamburgs Altbürgermeister Henning Voscherau ist im Alter von 75 Jahren an Folgen eines Hirntumors gestorben. Dies bestätigte der Hamburger Senat.

 

Die Rom und Cinti Union e.V. drückt ihr tiefstes Beileid aus und dankt hiermit öffentlich ein letztes mal für die gute Zusammenarbeit.

In Gedanken an Henning Voscherau

* 13.08.1941

† 24.08.2016

31.08.2016

München ist  gegen "Stolpersteine" für Nazi-Opfer

 

Hier in Hamburg kennt Sie so gut wie jeder: Stolpersteine. Mit Informationen zu Nazi-Opfern sind die Auffälligen golden aussehenden Messingsteine als Andenken für die Opfer der NS-Zeit gedacht. Doch München hat nun wiederholt gegen das Anbringen von Stolpersteinen gestimmt, so vertreten Sie die Meinung von Dr. Charlotte Knobloch, die diese Art des Gedenkens als unwürdig und pietätlos bezeichnet.

Laut Dr. Charlotte Knobloch unwürdig und pietätlos:

Stolpersteine.

Die Rom und Cinti Union e.V. trauert um die

Opfer des Anschlages in München

16.08.2016

Neuer Gedenkstein für

 verschleppte Sinti und Roma

 

Am Mittwoch den 04.08.2016 wurde in Polen ( Chelmno/Kulmhof) unter großer internationaler Anteilnahme ein Gedenkstein enthüllt der den verschleppten Sinti und Roma als Andenken dienen Soll.

 

Im November 1941 gab es hier ein Roma Ghetto für aus dem Burgenland deportierte Roma.

 

Speziell bei der Aktuellen Lage ist es besonders wichtig weiterhin Zeichen gegen Rassismus zu setzen und aus der Geschichte zu lernen.

Anteilnahme bei der Enthüllung des Gedenksteins für Sinti und Roma. Blumen wurden niedergelegt

um Trauer und ihr Mitgefühl auszudrücken.

29.07.2016

Trauer um die Opfer des Anschlages in München

 

 

Die Rom und Cinti Union e.V. trauert um die Opfer des Anschlages in München bei dem unter anderen auch 3 Sinti und Roma ihr Leben ließen. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und Ihren Angehörigen.

 

Der Anschlag zeigt wieder einmal mehr das rechter Hass immer noch ein großes Problem auf der Welt darstellt.

09.07.2016

Eröffnung des Lohseplatz 2016

mit Bürgermeister Olaf Scholz

Am Samstag den 09.Juli 2016 hat Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) den Lohsepark in der Hamburger Hafencity eröffnet. Rund 1000 Besucher sind zu dieser feierlichen Eröffnung erschienen.

 

Während der Nazidiktatur in Deutschland stand hier der "Hannoversche Bahnhof". 1940 bis 1945 wurden hier 7692 Sinti, Roma und Juden zur Deportation gezwungen. Eine diagonal verlaufende "Fuge" mit einem Schotterbett soll an die ehemaligen Gleisanlagen erinnern.

 

Mit dem Lohseplatz und seiner Gestaltung entsteht ein angemessen würdevoller Ort der Erinnerung an die Vergangenheit dieses Ortes. Zugleich ist der Lohseplatz aber auch ein großer Schritt für die Geschichte der Roma

und Sinti, die in der Zeit des dritten Reichs lebten, da

dieser Teil der Geschichte oft vergessen wird.

 

Dies ist ein großer Erfolg für die Rom und Cinti Union e.V. die sich stark für die Entstehung des Lohseplatzes als Gedenkstätte eingesetzt hat.

 

 

Links:

http://www.hamburg.de/kulturbehoerde/projekte/2286372/hannoverscher-bahnhof/

http://hannoverscher-bahnhof.hamburg.de/

http://www.hamburg.de/oeffentliche-plaetze/4465792/lohseplatz/

Bürgermeister Olaf Scholz bei der

Eröffnung des Lohseplatzes 2016

(Bildquelle: Hamburger Abendblatt)

23.06.2016

Kein Platz mehr für Roma und Sinti

Roma und Sinti sind auf Campingplätzen selten willkommen. Deswegen betreibt der Verein Rom und Cinti Union (RCU) den sogenannten Durchreiseplatz in der Schnackenburgallee. Doch das ist jetzt vorbei. Bis Oktober muss die Union den Platz neben der Autobahn räumen. Ein Bericht über Vertreibung, Hilfsbereitschaft und Rassismus

 

http://www.eimsbuetteler-nachrichten.de/roma-sinti-durchreiseplatz-schnackenburgallee-aufloesung/

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